Holzzerstörende Pilze
Bei den Pilzen entscheidet die Artbestimmung über den Sanierungsumfang. Zwischen dem Echten Hausschwamm und seinen Verwechslungspartnern liegen die Sicherheitsabstände der DIN 68800-4 — und damit fünfstellige Summen.
Der folgenschwerste Holzzerstörer in Gebäuden. Seine Sonderstellung entsteht aus dickem Oberflächenmycel und Mauerwerksdurchwachsung.
Der häufigste Hausfäulepilz in Gebäuden. Kommt mit weniger Feuchte aus als der Echte Hausschwamm.
Der nächste Verwandte des Echten Hausschwamms — und die Verwechslung, die am meisten Geld kostet.
Wird am häufigsten mit dem Echten Hausschwamm verwechselt — mit großen Folgen für die Sanierungskosten.
Der einzige relevante Weißfäulepilz an verbautem Holz — und er zerstört Eiche.
Holzzerstörende Insekten
Bei den Insekten entscheidet zuerst eine andere Frage: Ist der Befall noch aktiv? Frischholzschädlinge wie die Scheibenböcke erlöschen mit der Austrocknung, während Hausbock und Nagekäfer über Generationen am selben Bauteil weiterarbeiten.
Der wichtigste Holzzerstörer an verbautem Nadelholz. Umgangssprachlich oft Holzbock genannt.
Der häufigste einheimische Holzwurm. Sein Auftreten ist zugleich ein Feuchtehinweis.
Die „Totenuhr“. Er braucht pilzlich vorgeschädigtes Holz — sein Fund ist damit immer zugleich ein Pilzhinweis.
Frischholzschädling ohne Wiederbefall. Der Befall stammt fast immer aus der Bauphase.
Frischholzschädling an Eiche, oft Fehlalarm im Fachwerk. Kein Gebäudeschädling im engeren Sinn.